Williams Wetsox - Scheibum


Autoren: Williams Fändrich & Robert Gick

gestern hob I im Licht mein Schatten g´fangt
weich und sanft streckt er sich aus wie ein Fühler
dann bin I los zur Kaboin (Kapelle) hingerannt
gestern, I hob dann g'rufen

jetzt muaß I los, d´Scheibum muß I obe (hinunter)
tief und weit und eine Stimme sagt "trau Dich"
des is da Weg zu einer Welt die I kenn'
I bin im Traum und I hob wos g´sehn

jetzt kommt der Ruf von der anderen Welt
wie a Schlange, die ihre Haut abzieht
I hob g´sehen wie des Tor zufällt
und an Adler der d´rüberfliegt

jetzt muaß I los, d´Scheibum muß I obe (hinunter)
tief und weit und eine Stimme sagt "trau Dich"
des is da Weg zu einer Welt die I kenn'
I bin im Traum und I hob wos g´sehn

I und mein Engel sind jetzt ganz allein
Flügel, Tod und des Paradies
über mir mein Doppel und die Augen so klar
´s Leben hoaßt sterbn und anders werden

jetzt muaß I los, d´Scheibum muß I obe (hinunter)
tief und weit und eine Stimme sagt "trau Dich"
des is da Weg zu einer Welt die I kenn'
I bin im Traum und I hob wos g´sehn

Anmerkung: Scheibum ist der Eingang zur Ammerschlucht bei Saulgrub